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Sehenswürdigkeiten
Verhüllte Fabrik
Unmittelbar nach der Verpackungsaktion des Berliner Reichstages waren die bekannten Künstler Christo und Jeanne-Claude auf Einladung der Direktion der Wilhelmstaler Fahrradfabrik hier, um dieses Gebäude ebenfalls zu verpacken. Die Einnahmen aus der Besichtigung dieses Kunstwerks überstiegen schon bald den Erlös aus dem Zweiradgeschäft, sodass das silbrig glänzende Tuch bis heute die Gründerzeit-Fabrik ziert.
Solche Lokomotiven sind ebenfalls typisch für die Ffestiniog Railway in Wales, wo einige von ihnen noch heute im regelmäßigen Einsatz sind.
Das Modell ist im völligen Eigenbau aus Messing und Neusilber entstanden.
"Lew", Manning Wardle, Leeds, 1925
Diese Lok wurde 1925 bei der dann schon 1935 stillgelegten Lynton & Barnstaple Railway in Südwest-England in Dienst gestellt. Sie wurde noch beim Abbau der Strecke verwendet und danach nach Brasilien verkauft, wo sie lange verschollen war.
1978 tauchte sie dann durch die Hilfe der britischen Firma Rodney Stenning bei der LIF auf, von der sie 1981 zur WEK fand. Hier ist sie seitdem im Einsatz vor allen Arten von Zügen.
Weißmetallbausatz, Rodney Stenning, auf Minitrix Fahrgestell BR 64; Faulhaber-Motor 1016 mit Schwungmasse
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Triebfahrzeuge - 2
Garratt-Lokomotive K1
Modell der ersten Garratt-Lok, die von Beyer-Peacock für eine Bahn in Tasmanien gebaut wurde. Das Original befindet sich bei der Welsh Highland Railway (WHR), wo sie 2005 betriebsfähig aufgearbeitet wurde. Das Modell wurde für das kleinere Lichtraumprofil der WEK modifiziert. (Modell: Ms- und Ns-Bausatz von Backwoods Miniatures)
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Diesellok V29
vor dem Diesellokschuppen in Wilhelmstal. Das Original wurde 1952 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut. Nachdem sie bei verschiedenen meterspurigen Bahnen in Dienst stand , befindet sich die Lok nun betriebsfähig beim Deutschen Eisenbahn-Verein e.V. in Bruchhausen-Vilsen.
(Modell aus einem Weißmetall und Messing-Bausatz von Panier)
Inspektionsdraisine(n)
Für Dienstfahrten verfügt die WEK über verschiedene kleine Fahrzeuge, wie zum Beispiel diese Draisine. Sie entstand aus zwei Karroserien, die beim alten Wilhelmstaler DKW-Händler nach dessen Tod bestens konserviert im hintersten Winkel der lange stillgelegten Werkstatt gefunden wurden.
Hier wird gerade das Dienstfahrrad abgeschleppt, nachdem diesem leider die Kette gerissen war.
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Triebfahrzeuge - 3
Neuerwerb: Kleindiesel Ns2h
Von einer Feldbahn in der Nähe von Dresden konnte diese Kleinlok (Typ Ns2h, LKM - Lokomotivbau Karl Marx, Babelsberg) übernommen werden. Sie wurde bei der Fa. Technomodell durch Ing. G. Walter überarbeitet und besitzt exzellente Fahreigenschaften.
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Diesellok "Moelwyn 2"
Nachbau der Lok "Moelwyn" der Ffestiniog Railway. Umbau aus einer Baldwin Lokomotive, die für die Militärbahnen des 1. Weltkriegs gebaut wurden.
Modell aus einem Bausatz von Meridian Models, Großbritannien. Entsprechend der Veränderungen bei der Ffestiniog Railway wurde auch hier eine Vorlaufachse mit Rahmenverlängerung und ein niedrigeres Führerhausdach eingebaut.
Unwetterschaden !
Am Sturmwochende (1. März 2008) erlitt die Lok "Moelwyn 2" durch einen Erdrutsch und einen umgestürzten Baum einen Totalschaden. Eine Reparatur scheint derzeit ausgeschlossen.
Glücklicherweise konnte der Lokführer abspringen, so dass durch den Unfall keine Verletzten zu beklagen sind.
(Beim Transport zu einer Ausstellung fiel das Modell aus einem unzureichend gesicherten Transportbehältnis und landete unbemerkt vor dem Schloss der Auto-Heckklappe. Erst als diese beim Versuch, sie zu schließen, klemmte, wurde das tragische Ereignis und die Folgen entdeckt. Fazit: Modelle stets gut für den Transport sichern, keine provisorischen Lösungen aus Eile!)
Glasscheiben schützen vor Staub (und vor dem Zugriff durch kleine Finger!)
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Drehplatte als Schattenbahnhof
Die Drehplatte bietet Platz für fünf Züge à 70 cm Länge und zusätzlich für 14 einzelne Fahrzeuge.
Die Gleise werden ans Ausfahrgleis durch Kontaktschleifer automatisch elektrisch angeschlossen. Durch Laufrollen rastet die Platte an den Gleisübergängen genau ein.
Ein eigenes Fahrpult erlaubt die wahlweise separate Steuerung des Abstellbereichs bis zum Fabrikanschluss (siehe Anlagenplan
!). Detailierter Bericht